Informatives

Rauchmelderpflicht jetzt auch in Bayern!

Rauchwarnmelder retten Leben

Sicherheit von Anfang an

Rauchwarnmelder (Rauchmelder) sind Lebensretter, denn sie melden einen Entstehungsbrand rechtzeitig. Insbesondere nachts ist die Gefahr besonders groß, da man den Rauch im Schlaf nicht riechen kann. Noch bevor die Bewohner durch den Brandrauch möglicherweise in Bewusstlosigkeit fallen, werden sie durch einen schrillen Alarmton (mind. 85 dB) gewarnt, um dann entsprechend reagieren zu können.

Rauchmelder sollen mindestens in den Schlaf- und Kinderzimmern und den Fluren eines Hauses/einer Wohnung angebracht sein. Die Rauchmelder werden an der Decke befestigt. Details zur richtigen Anbringung finden sich in den Installationsanweisungen der Hersteller.

Natürlich sind Sie und Ihr Zuhause mit unserer Gebäudeversicherung bei einem Brand finanziell rundum abgesichert. Aber so weit muss es ja nicht kommen!
Brandmelder reagieren sofort auf das kleinste Anzeichen von Rauch – und können so Leben retten.Gerade nachts, wenn alle schlafen, können Rauchmelder Sie und Ihre Familie rechtzeitig warnen. Das ist besonders wichtig für uns, denn Ihre Sicherheit steht für uns an erster Stelle. Das findet auch der Gesetzgeber: In der Pfalz ist die Installation von Rauchmeldern bereits seit Juli vorgeschrieben. In Bayern kann es auch bald so weit sein. Wo immer Sie auch wohnen: Rauchmelder sind ein Muss. Sorgen Sie jetzt ganz einfach für mehr Sicherheit – für sich, Ihre Lieben und Ihr Zuhause.

Empfehlung

  • Wir empfehlen Rauchwarnmeldern mit fest eingebauter Batterie mit mindestens 10 Jahren Lebensdauer. Dadurch entfällt der häufige Batterietausch und zusätzlich kann die Batterie nicht unberechtigt entnommen werden (interessant für die Wohnungswirtschaft)
  • Der Rauchwarnmelder sollte das Prüfzeichen von VdS Schadenverhütung tragen.

Verantwortung

Der Bauherr bzw. der Eigentümer/Vermieter

  • hat die Pflicht zur Installation (seit Juli 2012 in der Pfalz)
  • muss dafür sorgen, dass die Rauchwarnmelder zu jeder Zeit betriebsbereit sind.

Der Eigentümer kann dies selbst durchführen oder einer Fachfirma übertragen. Die zur Zeit vertretene Rechtsmeinung zur Installation und Instandhaltung bzw. Wartung gibt an, dass besonders der Batteriewechsel und die Funktionsprüfung auch vom Mieter übernommen werden kann, wenn dies ausdrücklich im Mietvertrag geregelt wurde. Möglich ist auch eine Zusatzklausel zu einem bestehenden Mietvertrag.
Die Zusatzvereinbarung mit der Übernahme der Verantwortung durch den Mieter stellt den Vermieter bei einem Brandfall nur dann frei, wenn er beweisen kann, dass der Mieter zur fachgerechten
Ausführung der Installation/Wartung auch in der Lage war und diese ordentlich erledigte. Andernfalls haftet der Vermieter wegen Verletzung seiner Sorgfaltspflichten.
Will der Vermieter die Haftung mit einiger Sicherheit abwälzen, empfiehlt es sich, eine Fachfirma zu beauftragen. Dabei sollte die DIN 14676 zur Installation von Rauchwarnmeldern beachtet werden.

Bei Wohnungseigentümergemeinschaften bleibt die Verantwortung beim jeweiligen Wohnungseigentümer. Die Verantwortlichkeit der Hausverwaltungen sehen wir in einer Hinweispflicht gegenüber den Eigentümern. Die Hausverwaltung sollte alle Eigentümer auf die gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht hinweisen.

Versicherungsschutz

Sind keine Rauchwarnmelder installiert und führt dies nachweislich zu einer Vergrößerung des Sachschadens, kann der Versicherungsnehmer eine Kürzung der Entschädigung nicht ausschließen.

Häufig wird die Frage nach einer Nachweispflicht gegenüber der Versicherung gefragt. Vom Eigentümer selbst bewohnten Eigentums verlangt die Versicherungskammer Bayern keine Dokumentation der Installation und Wartung.
Bei vermieteten Wohnungen empfehlen wir, gerade für Wohnungsgesellschaften und gewerbliche Vermieter, eine Dokumentation über den Einbau und die Wartung (Form ist nicht vorgeschrieben, z.B. Protokoll über die Installation). Wird eine Fachfirma beauftragt, so sollte diese eine Dokumentation erstellen.

Rechtliche Folgen

Rauchwarnmelder dienen hauptsächlich dem Schutz der Bewohner. Bei Personenschäden sind somit straf- und haftungsrechtliche Ermittlungen möglich. Daher können für die Verantwortlichen Nachweise über die Installation und Wartung bedeutsam sein.

(Quelle: Versicherungskammer Bayern)